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Wohnungspakt Bayern - mehr Wohnungen für alle Neubau einer Staatlichen Wohnanlage im Ochsenfurt - Bärental Auf dem städtischen Grundstück im Ochsenfurter Bärental wird eine dreigeschossige Wohnanlage für 64 Personen in unterschiedlich großen Wohnungen für 4 - 8 Personen errichtet. Im Erdgeschoss befinden sich neben den zwei 8-Personen-Wohnungen ein Mehrzweckraum, ein Hausmeisterbüro sowie Nebenräume für Lager und Technik. Im eingeschossigen Nebengebäude ist ein Abstellraum für Kinderwagen untergebracht, im Anschluss daran befindet sich ein eingezäunter Platz für die Müllcontainer. Die Südtangente und die Bahnlinie im Norden beeinflussen mit ihren Schallemissionen den Grundriss-Entwurf und die Bauausführung der Gebäudehülle: Schlafräume befinden sich auf der ruhigeren Ostseite. Die Außenwände sind massiv, Fenster und Dach entsprechen den erforderlichen Schallschutzwerten. Der Längsriegel ist nicht unterkellert und durch den Treppenraum unterbrochen. Die Wohnungen werden über Laubengänge erschlossen. Kinderspielbereiche und Fahrrad- sowie PKW-Stellplätze gehören zur gestalteten Grünfläche.
Generalsanierung und Erweiterung Polizeiinspektion Würzburg-Stadt Für die neue Polizeiinspektion Würzburg-Stadt wurde das denkmalgeschützte Hauptgebäude aus den 50 er Jahren fast vollständig entkernt, generalsaniert und erweitert. Ein neuer zwei- bzw. dreigeschossiger Anbau durchdringt den Altbau im Südosten und bildet einen Kopfbau mit Sondernutzungen (Besprechungsräume, Sozialraum mit Teeküche, EDV-Lehrsaal) aus. Im Erdgeschoss ist die Wache mit den Dienstgruppen, in den Obergeschossen Büroräume mit einem Multifunktionsraum untergebracht. Im Untergeschoss befinden sich vorwiegend Technik- und Umkleideräume und die Haftzellen. Die um ein halbes Geschoss tiefer liegende Tiefgarage (Dienstfahrzeuge) fungiert als Polizeihof. Durch Aufständerung des Erweiterungsbaus konnte darüber ein offenes erdgeschossiges Parkdeck für Personalfahrzeuge realisiert werden. Der Vorplatz zum Haupteingang konnte auf diese Weise weitgehend autofrei und wie der denkmalgeschützte Gartenpavillon im Südwesten des Grundstücks der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden.
Neubau eines Versuchsbetriebes für die Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau Thüngersheim „Am Stutel“ südlich von Thüngersheim, wird ein Mehrzweckgebäude als Vorzeigebetrieb für Baumschul- und Obstbauversuche mit Werkstatt- und Lagergebäude errichtet. Die Aufteilung des Gesamtraumprogramms auf zwei Baukörper geht auf die unterschiedlichen Funktionen und die extreme Gefällesituation des Grundstücks ein: Die Mehrzweckhalle mit „Vorzeigefunktion“als Auftakt unmittelbar am Hauptzugang der Liegenschaft für Besucher gut einsehbar. Die Werkstatthalle für Schlepperfahrzeuge als untergeordneter Baukörper im weitgehend ebenerdigen rückwärtigen Bereich. Im Mehrzweckgebäude sind die Hauptfunktionen Produktaufbereitung, Kühlen, Lagern, Büroarbeit, Sanitärbereiche für Mitarbeiter und Toilettenräume für Besucher untergebracht. Im Werkstattgebäude befinden sich die Abstellhalle für Schlepperfahrzeuge, mit Werkstattzonen, Lagerräumen, die Pelletheizung, welche beide Gebäude versorgt, und ein vorgelagerter überdachter Waschplatz für die landwirtschaftlichen Fahrzeuge mit Befüllstation.
Wohnungspakt Bayern, Neubau einer staatlichen Wohnanlage in Höchberg Auf dem von der Marktgemeinde Höchberg im Erbbaurecht zur Verfügung gestellten Grundstück werden zwei freistehende Mehrfamilienhäuser errichtet. Die Gebäude sind zweigeschossig zzgl. eines ausgebauten Dachgeschosses und fügen sich in Ihrer Erscheinung bauplanungsrechtlich in die vorhandene Umgebung ein. Auf einer Gesamtnutzfläche von ca. 800m² werden 11 Wohnungen sowie ein großer Gemeinschaftsraum realisiert. Hinzu kommen Flächen für Lager- und Technikräume. Das Wohnungsangebot reicht von Kleinwohnungen mit rund 45m² bis zu Wohnungen mit rund 80m² Wohnfläche. Jede Wohnung verfügt über einen Aufenthaltsraum mit Kochnische, zwei bis drei Schlafräume, ein Duschbad sowie einen Abstellraum. Die Obergeschosse werden über außenliegende, überdachte Treppenräume erschlossen. Die Gebäude werden in Massivbauweise errichtet. Das Projekt wird aus dem Sofortprogramm „Wohnen für anerkannte Flüchtlinge“ im Wohnungspakt Bayern finanziert.
Sanierung Mensa mit Tiefgarage am Hubland in Würburg Die Mensa bildet zusammen mit der Bibliothek, der Tiefgarage und dem Nebengebäude ein Bauensemble, das den Eingang zum Campus Hubland markiert. Diese zwischen 1978 und 1980 errichtete Gebäude befinden sich altersbedingt in einem schlechten Zustand und sind dringend sanierungsbedürftig. In einem ersten Bauabschnitt werden jetzt Mensa und Tiefgarage saniert. Für die Mensa bedeutet dies einen kompletten Austausch der Haustechnik in Küche und Ausgabebereich einschließlich Cafeteria, und Mehrzwecksaal. Großer Wert wurde bei der Planung auf eine Neukonzeption der Ausgabebereiche gelegt, die leistungsfähiger, großzügiger und ansprechender gestaltet wird. Die Abläufe im Ausgabebereich und das Essenangebot wird verbessert. Weitere Schwerpunkte sind die Anpassung des Brandschutzes und die Barrierefreiheit im Gebäude. Die Gebäudehülle bleibt dagegen im Wesentlichen erhalten und wird nur dort, wo Schäden erkannt wurden, überarbeitet.
Neubau ICB an der Universität am Hubland Der Neubau eines Institutes für nachhaltige Chemie und Katalyse mit Bor als Schlüsselelement (kurz: ICB) soll als international sichtbares und führendes Kompetenzzentrum für die molekulare Chemie des Elementes BOR und dessen Einsatz für die Lösung gesellschaftlich bedeutender Fragestellungen in den Bereichen Resourcenschonung und Energie errichtet werden. Die 1.400 qm Nutzfläche verteilen sich auf 4 Ebenen. Mit dem direkt benachbarten Institutsgebäude für Anorganische Chemie wird der Neubau über Übergänge in den Obergeschossen und im Untergeschoss verbunden, um wichtige Geräteinfrastruktur gemeinsam nutzen zu können.
Polizeiinspektion Ochsenfurt Neubau des Dienstgebäudes Lage und Zuschnitt des Grundstücks, die Optimierung der Abläufe, sicherheitstechnische Belange, Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit bestimmen den Entwurf. Aufgrund der Nähe zum Überschwemmungsgebiet (HQ 100) wurde kein Kellergeschoss geplant; auf eine teure weiße Wanne kann verzichtet werden. Das dreigeschossige Hauptgebäude wird mittels Bohrpfählen und Stahlbetongitterrost gegründet und ist kompakt um einen zentralen, hellen Treppenraum organisiert, so dass die internen Wege kurz sind. Dieses „offene Treppenhaus“ wird auch zur einfachen Raumklimatisierung über einen Dachabzug und die Nachströmung über die Räume zur Nachtabkühlung eingesetzt.Ein Aufzugsschacht ist errichtet. Schallabsorbierende Unterhangdeckenelemente mit lebhafter Struktur sorgen für ein angenehmes Arbeitsklima. Auf den Flachdächern ist eine Photovoltaikanlage und ein extensives Gründach errichtet. Fassaden und Innenräume sind in warmen Grautönen und mit hellem Eichenholz zurückhaltend gestaltet.
Energetische Sanierung des Landesamtes für Finanzen; Dienstgebäude (Hochhaus), Weißenburgstraße 6, Würzburg Die Baumaßnahme Energetische Sanierung des Dienstgebäudes (Hochhaus), Landesamt für Finanzen, Weißenburgstraße 8 umfasst die Erneuerung der Fassaden mit Wärmedämmung und Vorhangfassade, die Erneuerung der Fenster und des Sonnenschutzes, die Sanierung des Daches mit Wärmedämmung und Abdichtung sowie die Innendämmung der Kellerdecken. Die Baumaßnahme dient der Energieeinsparung und dem dringenden Handlungsbedarf bezüglich der Einhaltung der Verkehrssicherheit hinsichtlich Standsicherheit der Natursteinfassade. Die Sanierung erfolgt bei laufendem Dienstbetrieb.
Deutsches Zentrum für Herzinsuffizienz Nach dreijähriger Bauzeit wurde Ende 2016 das DZHI fertiggestellt. Hier wird die Herzinsuffizienz erforscht, um diese besser zu verstehen, zu behandeln sowie präventive Maßnahmen zu entwickeln. Für ca. 60 Mio. € entstanden auf 5.453 qm Laborflächen, Bürozonen, eine Biomaterialdatenbank und die Ambulanz. Das Herzstück bildet der Bereich für Molekulare Bildgebung mit dem 7-Tesla-MRT. In dem städtebaulich heterogenen Umfeld nimmt der Forschungsbau Bezug auf die von Hochhäusern geprägte Bebauung und positioniert sich mit einem 7-geschossigen Punkthaus selbstbewusst an der Hangkante. Dieses sitzt auf einem breiten in den Hang geschobenen Sockel, der mit dem Gelände verschmilzt. Ein zweigeschossiges Foyer vermittelt geschickt den Geländesprung. Die Fassade des Gebäudes präsentiert sich schlicht und elegant in einem Wechsel von weißen Metallpaneelen- und Fensterbändern. Die Geschoss- und Brüstungshöhen variieren je nach Nutzungsanforderung und geben dem Gebäude Lebendigkeit
Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit Erlangen Ersatzneubau des Dienstgebäudes Würzburg Auf dem Grundstück zwischen Dreikronenstraße und Luitpoldbrücke auf dem linken Würzburger Mainufer wird ein ehemaliges Stallgebäude abgebrochen und ein viergeschossiger unterkellerter Labor-Neubau errichtet. Untersucht werden hier Wein, Bier, Spirituosen, Säfte, Erfrischungsgetränke und Marmeladen mit modernster Labortechnik auf Zusammensetzung, Rückstände und Herkunft. Die beengte Lage im Grundstück, im Hochwasserbereich, auf der ehemaligen Bastion sowie die Verkehrsemissionen der Straße beeinflussen den Entwurf. Zum Main, auf der Nordostseite ist der tiefe Laborbereich mit Auswertezone an der Fassade situiert, im Kern befinden sich WC und Nebenräume, zur Straße, auf der Südwestseite sind die Büros angeordnet. Das Gebäude ist barrierefrei erschlossen, die Außenwände werden im Erdgeschoss mit Naturstein verkleidet. Über diesem kragen zum Main hin die beiden Obergeschosse weit aus. Im zurückgesetzten Dachgeschoss befinden sich die Technikzentralen für die Lüftung und Klimatisierung.