PRESSEMITTEILUNG 37/2019

Würzburg, den 17.07.19

Grundsteinlegung am Institut für Topologische Isolatoren (kurz ITI) für die Julius-Maximilians-Universität Würzburg

Am 12. Juli 2019 hat Bayerns Wissenschaftsminister Bernd Sibler gemeinsam mit zahlreichen weiteren Vertretern aus Politik und Wissenschaft den Grundstein für das neue Gebäude auf dem Campus Hubland Süd gelegt.

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Copyright: Staatliches Bauamt Würzburg

 

„Die Universität Würzburg ist hervorragend in der Lehre und Weltspitze in der Forschung. Davor kann man nur den Hut ziehen. Mit dem ITI schaffen wir ein dynamisches Forschungsfeld mit weltweit einzigartigen Arbeitsbedingungen. Dies verspricht neuartige und wegweisende Technologien für die Zukunft. Würzburg forscht hier am Puls der Zeit.“ so Bernd Sibler bei seiner Festansprache

Der Neubau für den Lehrstuhl für Experimentelle Physik III  dient der Erforschung von sogenannten „Topologischen Isolatoren“, die u. a. eine Grundlage für künftige Elektronik und Quantencomputer darstellen. Der Forschungsbau beinhaltet Laborräume zur Herstellung elektronischer Bauelemente unter Reinraumbedingungen sowie Experimentierhallen für physikalische Untersuchungen.  Der Wissenschaftsrat  hat diesen Forschungsbau im Jahr 2015 bewilligt, der durch   Bund und Land finanziert wird. 

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Neben Wissenschaftsminister Bernd Sibler und dem Präsidenten der Universität Würzburg Prof. Dr. Alfred Forchel und vielen weiteren prominenten Gästen konnte der „Kellenschlag“ zur Grundsteinlegung vorgenommen werden. (Copyright:: Staatliches Bauamt Würzburg)

 

Der Neubau beinhaltet Labore und zugehörige Nebenräume von rund 640 m² NF (davon rund 385 m2 NF in Reinraumqualität), sowie rund 400 m² NF für Büronutzung.

Der Baukörper erscheint nach außen als homogene Box mit einheitlicher Traufkante. Öffnungen und Einschnitte sind funktional begründet. Die Forschungs- und Technikflächen des Erd- und 1.Obergeschosses werden geschlossen ausgebildet. Ausschlaggebend hierfür sind die Laborräume, die sehr empfindlich auf den Eintrag von Tageslicht und Wärme reagieren. Im Gegensatz dazu öffnet sich die Fassade des 2. Obergeschosses konsequent in zusammenhängenden Bändern, um einen direkten Bezug des Arbeitsumfeldes zur Umgebung herzustellen und Ausgleich zur introvertierten Laborarbeit zu schaffen.

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Perspektive des neuen Forschungsbaus (Copyright: Staatliches Bauamt Würzburg)

 

Staatliches Bauamt Würzburg
gez.
Jan Knippel                                  Eva Sacher
Bereichsleiter Universitätsbau     Abteilungsleiterin LU4

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