B 26n, Fernstraßenentwicklungsachse westliches Mainfranken

Mit Neufassung des Fernstraßenausbaugesetzes ist die B 26n in voller Länge im Bedarfsplan für die Bundesfernstraßen enthalten. Dabei wurde eine Trennung in zwei Abschnitte mit unterschiedlicher Einstufung vorgenommen:

  • Karlstadt - AK Werneck: Vordringlicher Bedarf
  • Westl. AD WÜ-West - Karlstadt: Weiterer Bedarf mit Planungsrecht


Mit der B 26n und den Zubringerprojekten werden folgende Zielsetzungen verfolgt:

  • Lückenschluss im Bundesfernstraßennetz vom AD Werneck (BAB 7) bis westlich des AD Würzburg-West (BAB 3) durch eine leistungsfähige, ortsdurchfahrtsfreie Bundesstraße, die auch als Bypass für das im Großraum Würzburg störanfällige Bundesautobahnnetz dient. Entlastung des Autobahnkreuzes Biebelried vom „Übereckverkehr“
  • Verbesserung der Erschließung des autobahnfern liegenden Landkreises Main-Spessart (Karlstadt, Lohr, Gemünden) und Anbindung des Raumes an das Autobahnnetz
  • Bündelung von Verkehr, der heute auf dem Netz der Bundes- und Staatsstraßen quer durch die Landkreise fährt
  • Entlastung hoch belasteter Ortsdurchfahrten, insbesondere im Werntal
  • Verbindung des Oberzentrums Schweinfurt mit der Metropolregion Frankfurt und dem Oberzentrum Heilbronn
  • Verbesserung der Einbindung der Region in das überregionale Straßennetz (RP 2 B IX 3.2(Z))
  • Entlastung des Stadtgebietes Würzburg von unerwünschtem Abkürzungsverkehr.


Ergebnis des Raumordnungsverfahrens

Ergebnis des Raumordnungsverfahrens - Landesplanerische Beurteilung (pdf-Datei mit ca. 3,5 MB)



Planunterlagen



Stadtratssitzung am 23.02.2017 in Arnstein (pdf-Datei mit ca. 7 MB)